Spenden für die Kinderkrebsstation – 1000 Meilen geschafft!

Es zog sich länger hin als gedacht, doch kurz vor Jahresende war es soweit. Am 27.12.2017 habe ich die 1000 Meilen für meine Aktion zu Gunsten der Kinderkrebsstation des UKE vollgemacht. An Spenden kam so einiges zusammen, etwas Wunderbares wird davon angeschafft – doch zunächst: ein kleiner Rückblick.

Ein paar Zahlen

1.000 Meilen sind ca. 1.609 Kilometer, macht 1.609.000 Meter. Meine Uhr, eigens für diese Aktion angeschafft, berechnet und speichert alles Mögliche, nicht nur die Strecke gemäß GPS. Die von der Uhr kalkulierte durchschnittliche Schrittlänge brachte mich mit dieser Aktion auf 2.089.610 Schritte.

Die meisten der 1.000 Meilen, also knap 2,1 Millionen Schritte, bin ich mit meinen Wanderschuhen gegangen (Hanwag). Ab und zu war ich mit anderen Schuhen unterwegs, schnell jedoch vermisste ich die Stabilität. Vor allem nachts auf den sehr unebenen Gehwegen in Ahrensburg knickte ich des Öfteren um, mit diesen Schuhen war das kein Problem. Nach gut 2.000 Kilometern sehen die Schuhe und vor allem die Sohle zwar nicht mehr aus wie neu, jedoch immer noch ganz passabel.

Ebenfalls ausgeworfen hat die Uhr den Kalorienverbrauch. Im Schnitt kam ich auf 71 kcal pro Kilometer. Deutlich weniger als gedacht, aber immerhin: Damit hätte ich 206 Tafeln Ritter Sport Voll-Nuss verbrennen können. Hätte. Gut, dass ich das erst jetzt ausgerechnet habe.

Was gefiel mir besonders gut?

Auch wenn ich schon länger in Ahrensburg wohne, so kam ich doch immer wieder an Straßen und Ecken vorbei, die ich noch nicht kannte. Inzwischen war ich garantiert in jeder Straße Ahrensburgs unterwegs, und auch die umliegenden Wald- und Wiesenwege sind mir sehr vertraut.

Sehr gefreut habe ich mich über die Rückmeldungen zum monatlichen Newsletter. Anfangs war ich etwas skeptisch, wen das überhaupt interessieren könnte. Doch sowohl die ergänzenden Zeilen als auch der aktuelle Meilen- und Spendenstand animierten immer wieder Leser, mir zu antworten. Danke dafür, auch das hat mich angespornt und motiviert!

Zu guter Letzt, die frische Luft und all die Bewegung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich im ein oder anderen Regenschauer (bzw. Dauerregen) meine Zweifel hatte. Doch der stetig steigende Spendenstand sowie der gefühlte Fitnesszustand ließen mich immer wieder meine Schuhe schnüren.

Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

Drei Dinge würde ich bei einer kommenden Aktion grundlegend ändern:

Die nächste Aktion wäre deutlich kürzer (zeitlich). Eine knappe Stunde jeden Tag über ein ganzes Jahr war ab spätestens Mitte Herbst eine wirklich zähe Angelegenheit. Ein künftiges Motto wird daher lauten: kurz, aber heftig! Das soll heißen: In einer deutlich kürzeren Zeitspanne eine entsprechend deutlich höhere Herausforderung.

Ganz wichtig für das nächste Mal: mehr Werbung! Zwar bin ich weit über mein ursprüngliches (geheimes) Ziel von EUR 1.000,- hinausgeschossen. Dies alles war jedoch ohne Marketingaktionen, Zeitungen anschreiben und bequatschen, Social Media heißlaufen lassen, mehr Artikel im Blog schreiben, ständig bekannte und unbekannte Mitmenschen zutexten, usw.

Der zweite Punkt leitet auch den dritten Punkt ein: Auch wenn ich One Man Shows bevorzuge, so wäre bei einer künftigen „kurz, aber heftig“ sowie Marketing-aufgeblasenen Aktion ein Team sicherlich von Vorteil. Was auch immer das heißen mag. Alle machen bei der Aktion an sich mit, und jeder kümmert sich zusätzlich um ein Thema wie Webauftritt, PR-Maßnahmen, usw. Oder ob ein kleines Team die Aktion durchzieht und ein anderes kleines Team kümmert sich um das Back Office – das würde sich alles zeigen.

Nun aber: Der Spendenbetrag

Vom UKE habe ich inzwischen Rückmeldung über die eingegangenen Beträge erhalten.

Bis einschließlich 18.01.2018 kamen EUR 4.638,20 auf dem Konto der Kinderkrebsstation mit dem Betreff walk1000miles an.

 

Aktualisierung am 24.01.2018, neuer Spendenstand: EUR 5.638,20

 

Allen Spendern und Unterstützern:

Vielen herzlichen Dank, das ist grandios und überragend!!

 

Für was werden die Spenden verwendet?

Das war kein Vorschlag von mir, aber besser hätte ich es nicht aussuchen können.

Die Kinderkrebsstation wird von den Spenden Strandkörbe für die Balkone anschaffen. Hier können sich dann Patienten und Eltern ausruhen und zurückziehen. Als gelungene Verbindung zu der walk1000miles-Aktion: trotz des unsteten Hamburger Wetters können somit Kinder und Eltern an der frischen Luft sein.

Das war’s – Ende der Aktion

Mit diesen Zeilen beende ich nun meine Aktion walk1000miles zu Gunsten der Kinderkrebsstation des UKE. Neben einem erneuten „Danke!“ an die Unterstützer ein allerletztes kurzes Fazit:

Es hat sich gelohnt! In jeder Hinsicht.

 

2 Gedanken zu „Spenden für die Kinderkrebsstation – 1000 Meilen geschafft!

  1. Hallo Hubs,
    wir sind stolz auf Dich, auf Dein Durchhaltevermögen und die Ernsthaftigkeit Deines Vorhabens. Schön, dass etwas zur Erholung für die kranken Kinder und ihre Eltern angeschafft wird. Da kann man nur sagen, die Mühe hat sich gelohnt.

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