walk1000miles – Die organisatorische Herausforderung

1.000 Meilen – 1.609 Kilometer. Das werde ich in 2017 zu Fuß zurücklegen. Allerdings mit der ein oder anderen selbst auferlegten Einschränkung. Zu einfach soll es nicht werden, schließlich ist dies eine Spendenaktion und die Unterstützer wollen etwas „erleben“ für ihr Geld.

Knack den Krebs (c kinderkrebs-hamburg.de)

Ok, so dramatisch ist es natürlich nicht. Sehr vereinfacht dargestellt kann ich bereits jetzt, nach gut vier Monaten sagen: Körperlich ist das Meilensammeln kein Problem. Die organisatorische Herausforderung, wie bereits zu Jahresanfang erwartet, ist nun eingetroffen. Mist. Und dennoch gut so.

Was ist die größte selbst auferlegte Einschränkung?

Würde jeder Schritt zählen, so wäre ich vermutlich schon ziemlich nahe dran an den 1.000 Meilen. Doch so einfach wollte ich mir das nicht machen. Die einzigen Strecken, die zur Summe hinzugezählt werden, sind diejenigen, die ich gezielt nur für die walk1000miles Spendenaktion gehe. Das bedeutet zum Beispiel:

  • Fußwege in die Stadt, wenn es ums Einkaufen geht, zählen nicht dazu
  • ebensowenig wie die Wege zum Büro, U-Bahn, Zug, usw.
  • es wird nur gezählt, wenn ich bewusst für die walk1000miles Aktion rausgehe.

Bescheuert? Kann sein. Egal. Die Hauptsache ist, es kommen eine Menge Spenden zusammen.

Und welche organisatorische Herausforderung gibt es?

Es gibt „eigentlich“ nur die eine Herausforderung. Wann kümmere ich mich um dieses walk1000miles-Projekt?

Kinder, Familie, Kunden, Projekte, Hobby (wie bitte?), Sport, Erholung, Schlaf. All das nimmt zusammen ziemlich genau 24 Stunden pro Tag in Anspruch. Vielleicht sogar etwas mehr. Und dann kam ich mit der Idee der walk1000miles Spendenaktion an. Das ist nochmal mindestens 1 Stunde pro Tag an Aktivität draußen, Admin, Kommunikation. Geht doch.

In den vergangenen vier Monaten hatte ich ein paar Mal das Gefühl, dass es nun wirklich rund läuft. Meilen gesammelt, frische Luft getankt, alles im Griff soweit. „Welche organisatorische Herausforderung?“, kam mir ab und zu in den Sinn. Gedanken wie diese wurden umgehend bestraft. Kaum war ich etwas über meinem Soll, forderten Kinder / Familie / Projekte mehr Aufmerksamkeit. Ein paar Tage ohne Meilensammeln ließ mich sofort wieder ins Rot rutschen.

Aber: Zu Ende April lag ich knapp über meinem Soll. Zwar deutlich weniger als gedacht und erhofft, doch egal, ich lag über dem Soll. Das erste Drittel zeigte somit, dass es möglich ist.

Was wird der Rest des Jahres bringen?

Für den Rest des Jahres kann ich natürlich keine Prognose abgeben. Es wird bis zum Jahresende ein Jonglieren der Aktivitäten und der verfügbaren Zeit bleiben. Gut gelaunt und optimistisch bin ich dennoch. Optimistisch, dass ich spätestens Mitte Dezember die 1.000 Meilen erreicht haben werde. Und gut gelaunt, da mich bereits jetzt zahlreiche Unterstützer antreiben und motivieren.

Bleiben alle dabei und stehen zu ihrem Wort, so werde ich beim Erreichen der 1.000 Meilen mindestens EUR 4.000,- für die Krebsstation des Kinder-UKE zusammen bekommen. Das ist, schlicht und ergreifend, der Hammer.

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Hast Du noch Tipps, Tricks, Empfehlungen oder Kritik? Gerne her damit. Ich freue mich über Feedback jeglicher Art (am besten verbunden mit einer Unterstützung pro Meile…).

 

 

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