Wandern im Winter – walk1000miles schickt mich raus

Wandern im Winter, oh nee… Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass ich freiwillig und glücklich durch den matschigen norddeutschen Winter wandere, so hätte ich nur den Kopf geschüttelt. Und nun? Ständig bin ich unterwegs und sammle Meilen. Im Winter. Und Spaß macht es auch noch.

Wandern im Winter, hartes Brot?

Hubert im norddeutschen Neuschnee

Nein, bisher zumindest nicht. Der Winter war mild und gnädig, machte es mir leicht. Keine Schneestürme, keine Schneeverwehungen, Regen und Matsch halten sich auch in Grenzen. Es hätte deutlich schlimmer kommen können in den ersten Wochen dieses Jahres.

Das war bereits die grundlegende Zusammenfassung. Nach diesen positiven Zeilen wird nun vermutlich ein Tief nach dem anderen durchziehen, im knietiefen Matsch werde ich meine Bahnen ziehen müssen. Wir werden sehen.

Erste kleine Feierstunde

Nach kurzer Einleitung mit Thema Wetter komme ich zum Höhepunkt dieses Artikels. Das erste kleine Ziel habe ich erreicht, die Meilensumme befindet sich im dreistelligen Bereich. Die „100“ ist gefallen, nur noch eine Null bis zur 1.000 (hier geht es zum Tracker).

Werde ich nun groß feiern?

Nein, nicht wirklich. Es sind schließlich erst 10% meiner anvisierten gesamten Laufleistung.

Andererseits, warum auch nicht. Trotz Jahreszeit und Dunkelheit bin ich nach wie vor gut dabei und sogar minimal über meinem anvisierten Durchschnitt. Zeit für ein kleines „plopp“.

Was ich gar nicht mag beim Wandern im Winter

Keine Probleme, keine Schwierigkeiten, keine Schmerzen. Das kann ich guten Gewissens dem Thema Wetter noch hinzufügen. Schmutzige Schuhe und Hosen, Schnee und Feuchtigkeit überall – Kleinigkeiten. Das stört mich auch alles nicht weiter, ich bin an vier „echte“ Jahreszeiten gewöhnt und ich finde jede einzelne klasse.

noch mehr norddeutscher Neuschnee
noch mehr norddeutscher Neuschnee

Was mich jedoch zunehmend stört ist die kurze Zeitspanne des verfügbaren Tageslichts. Ja, ich weiß, nichts Neues. Normalerweise stört es mich nicht, nachts unterwegs zu sein. Sogar in Dunkelheit von einem Dorf zum anderen zu laufen macht Spaß. Wandern im Dunkeln ist immer wie ein kleines Abenteuer, auch im Winter. Nicht selten fühlt es sich so an, als ob ich bereits leicht einen im Tee habe – wenn ich mal wieder über die unebenen Gehwege in Ahrensburg stolpere.

Langsam geht mir das Wandern im Winter in der Dunkelheit jedoch auf die Nerven. Das konzentrierte Schauen auf den Weg strengt an, Blicke nach rechts und links kann ich wegen der Unebenheiten kaum riskieren. Das Positive: Jeden Tag bleibt es mindestens drei Minuten länger hell. Herrlich.

Von was rede ich hier überhaupt?

Solltest Du direkt auf diesen Artikel gestoßen sein – dieses Jahr werde ich 1.000 Meilen zu Fuß zurücklegen. Nur zum Spaß, nur für mich. Für jede gegangene Meile sammle ich Spenden zu Gunsten der Kinderkrebsstation des UKE. Mehr über meine walk1000miles Aktion findest Du in diesem Artikel hier.

Der Start war bisher wunderbar und entspannt. Nur noch knapp 900 Meilen. Und ich freue mich auf abwechslungsreiche Meilen, Monate, Herausforderungen und Besonderheiten.

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